Der Bauchnabel schraubt sich bedächtig nach oben.
Hält inne.
Lässt sich fallen.
Er wiederholt das.
Immer wieder.
(Fast) endlos.
Die Anspannung lässt nach.
In den Zehenspitzen.
In den ganzen Füssen.
Die Fersen liegen in den Kuhlen, die sie selbst geschaffen haben.
Die Unterschenkel breiten sich, wie die Oberschenkel, aus.
Das Gesäss liegt.
Rücken, Schultern, Nacken und Kopf sinken wohlig ein.
Die Ober- und Unterarme und die Hände lassen sich tragen.
Die Kopfhaut beschützt den Schädel sacht.
Die Stirn entfaltet sich.
Die Augendeckel gehen in den Ruhezustand.
Die Nase nimmt den Durchzug durch ihre Löcher wahr.
Der Unterkiefer löst sich vom Oberkiefer.
Leicht öffnen sich die Lippen.
Die Zunge rollt sich ein.
Die Organe und alle anderen Zellen arbeiten ungestört weiter.
Der Bauchnabel schraubt sich bedächtig nach oben.
Hält inne.
Lässt sich fallen.
Die Beine heben ab.
Der Oberkörper folgt ihnen.
Schwerelos.
Der Motor des Betteinlegerahmens surrt mich sanft in meine Träume und ist wieder still.
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