Es regnet.
Die Schleusen des Himmels sind offen.
Der Himmel weint.
Die Wolken verflüssigen sich.
Wassertropfen lassen sich fallen.
Der Himmel duscht die Erde.
Petrus giesst.
Der Pegelstand steigt unaufhörlich.
Regentropfen klopfen an.
Rinnsale sind an den Fensterscheiben zu erkennen.
Die Kännel werden durchgespült.
Der sanfte Trommelschlag des Regens wirkt beruhigend.
Der Niederschlag schlägt aufs Gemüt.
Bindfäden beeinträchtigen die Sicht.
Die Menschen flüchten ins Innere.
Die Fussgänger auf den Trottoirs werden von den Fahrzeugen nass gespritzt.
Die Scheibenwischer jagen die Spuren des Regens.
Viele Hunde erledigen ihr Geschäft heute rascher als bei gutem Wetter.
Die Regenwürmer kriechen aus ihren überschwemmten Gängen.
Die Schnecken treten vor ihre Häuser.
Die Blumen schliessen ihre Blüten.
Die Luft wird feucht gereinigt.
Die Lagerbestände an Regenschirmen und Regenschutzkleidung nehmen ab.
Die Taxis haben Hochbetrieb.
Der Getränkeumsatz geht zurück.
Das Ausflugsschiff bleibt im Hafen.
Venedig stellt die Stege auf.
Es regnet.
Ich habe die folgenden Porträts geschaut und mich gefragt, wie sich mit Sprache experimentieren lässt: https://www.srf.ch/radio-srf-3/musik/stars-in-der-nische-sie-schrauben-am-sound-der-zukunft, Zugriff 04.06.2023.
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